Grundrezepte – Eintöpfe: Hülsenfrüchte

Februar 5, 2011

 

Grundrezepte – Eintöpfe: Hülsenfrüchte

–  Erbsensuppe  –
 
  • 500 g Erbsen
  • 2 Liter Wasser
  • durchwachsener Speck oder Pökelfleisch oder geräucherte Kochwurst
  • 1 Bund Suppengrün
  • 250 g Kartoffeln (geschält)
  • Salz
  • Basilikum
  • Majoran

Erbsen gründlich abspülen. Die Erbsen am Tage vorher in der oben angegebenen Wassermenge einweichen.
Am nächsten Tag mit dem Einweichwasser, der Fleischeinlage, dem kleingeschnittenem Suppengrün  sowie den gewürfelten Kartoffeln gar kochen. Mit Salz, Kräutern und Gewürzen nach Belieben abschmecken.

 

–  Linsensuppe  –
 
  • 350 g Linsen
  • 2 Liter Wasser
  • durchwachsener Speck oder Pökelfleisch oder geräucherte Kochwurst
  • 1 Bund Suppengrün
  • 200 g Kartoffeln (geschält)
  • Salz
  • Basilikum

Linsen gründlich abspülen. Die Linsen am Tage vorher in der oben angegebenen Wassermenge einweichen.
Am nächsten Tag mit dem Einweichwasser, der Fleischeinlage, dem kleingeschnittenem Suppengrün  sowie den gewürfelten Kartoffeln gar kochen. Mit Salz, Kräutern und Gewürzen nach Belieben abschmecken.

Veränderung:

Die Suppe nach Belieben mit Essig und Zucker abschmecken oder 150 – 200g getrocknete Pflaumen mitkochen.

 

–  Weiße Bohnensuppe  –
 
  • 500 g weiße Bohnen
  • 2 1/4 Liter Wasser
  • durchwachsener Speck oder Pökelfleisch oder geräucherte Kochwurst
  • 1 Bund Suppengrün
  • 250 g Kartoffeln (geschält)
  • Salz
  • Bohnenkraut

Weiße Bohnen gründlich abspülen. Die weißen Bohnen am Tage vorher in der oben angegebenen Wassermenge einweichen.
Am nächsten Tag mit dem Einweichwasser, der Fleischeinlage, dem kleingeschnittenem Suppengrün sowie den gewürfelten Kartoffeln gar kochen. Mit Salz, Kräutern und Gewürzen nach Belieben abschmecken.

 

Bei der Zubereitung von Hülsenfrüchten ist folgendes zu beachten:

  • Ungeschälte Hülsenfrüchte müssen mindestens 7 bis 8 Stunden, noch besser 12 Stunden einweichen, damit sie gar werden. Zum Einweichen verwendet man am besten abgekochtes Wasser. Vor dem Einweichen sollten Hülsenfrüchte vorher in lauwarmem Wasser gründlich gewaschen werden. Dabei kann man sie auch gleich nach kleinen Steinchen, dunklen Hülsenfrüchten oder anderen kleineren Verunreinigungen durchsehen.
  • Die Hülsenfrüchte mit viel kaltem Wasser in eine Schüssel geben. Schwimmen einige obenauf, sollten sie entfernt werden, sie können von Schädlingen befallen sein.
  • Die Hülsenfrüchte stets im Einweichwasser zugedeckt garen, denn im Einweichwasser befinden sich Vitamine und Mineralstoffe, die durch das Einweichen aus den Hülsenfrüchten geschwemmt werden. Beim Garen im Schnellkochtopf verkürzt sich die Garzeit von Hülsenfruchten um etwa zwei Drittel.
  • Hülsenfrüchte sollten erst nach dem Garen gesalzen werden, sonst werden sie nicht weich. Auch die Zugabe von säurehaltigen Zutaten wie bspw. Essig  zu sauren Linsen,  verlängert den Garprozess erheblich. Sie sollten deshalb ebenfalls erst nach dem Garen zugegeben werden.
  • Die Garzeit hängt vom Alter und der Sorte der Hülsenfrüchte sowie vom Härtegrad des Wassers ab. Je härter das Wasser, desto länger brauchen die Hülsenfrüchte.

Der Verzehr von Hülsenfrüchten verursacht bei vielen Menschen Blähungen, besonders wenn sie nur selten Hülsenfrüchte essen. Die Blähungen verursachen schwer verdauliche Kohlenhydrate (Raffinose, Stachyose und Verbacose), die in ungeübten Därmen zu starker Gasbildung abgebaut werden. Die Zugabe von verdauungsfördernden Gewürzen wie Kümmel, Anis oder Kreuzkümmel kann die Gasbildung mindern aber meistens nicht vollkommen beheben.


Kartoffelsalat „Blauer Schwede“

November 14, 2010

 

–  Kartoffelsalat „Blauer Schwede“  –
 
  • 1 kg festkochende blaue Kartoffeln, Sorte Blauer Schwede
  • Salz
  • etwas Kümmel

Für die Marinade:

  • knapp 40g – 50g Zucker
  • 50 ml Kräuteressig
  • 100 ml Wasser
  • 1 guter gehäufter Teelöffel Salz
  • 1 fein gewürfelte mittelgroße Zwiebel, gerne auch eine rote

außerdem:

  • 3 – 4 Eßlöffel feines Olivenöl
  • Pfeffer nach Geschmack
  • 3 – 4 Eßl. gemischte Gartenkräuter fein geschnitten nach Belieben
    (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Dill) – ich habe nur Dill genommen
  • 2 – 3 Tomaten, je nach Größe und Geschmack
  • 1/2 Gurke, in Stifte fein gehobelt

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Die Kartoffeln mit Schale in Wasser mit Salz und Kümmel gar kochen. Leider haben die blauen Kartoffeln beim Kochen etwas an Farbe verloren, was dem Geschmack aber nicht geschadet hat. In der Zwischenzeit die Zwiebeln und Tomaten in feine Würfel schneiden. Die gekochten Kartoffeln pellen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Zucker, Salz, Zwiebeln, Essig und Wasser zum Kochen bringen. Den Sud einmal kurz aufkochen lassen, vom Herd nehmen. Pfeffer und Öl in den warmen Sud geben und alles verrühren. Die gepellten, leicht abgekühlten Kartoffeln in Scheiben schneiden. Den noch warmen Sud darüber geben. Nicht umrühren! Ca. ½ Stunde gut durchziehen lassen. Danach die Gartenkräuter (gerne Dill) und die gewürfelten Tomaten und Kartoffeln vorsichtig unterheben, damit die Kartoffeln nicht zerfallen. Nach Wunsch können auch, noch weiterer Zutaten (Paprika, Gurke, Radieschen) fein gewürfelt hinzugefügt werden.

Den Salat alsbald servieren, ohne ihn vorher zu kühlen.

Guten Appetit!


French Dressing

Mai 6, 2007

 

– French Dressing –
 
  • 1 Eigelb
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 Tl. Senf
  • 1 Priese Zucker
  • ½ Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
  • 4 TL Balsamicoessig, weiß
  • 1 EL Honig
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 El gehackte Petersilie

Für das French Dressing mit einem Schneebesen Eigelb und Öl gut miteinander verrühren, bis die Konsistenz etwas cremig wird. Senf, Balsamicoessig, Honig, Pfeffer, Zucker und Salz unter das Dressing rühren. Zwiebel und Knoblauch zum Dressing geben. Zum Schluß die gehackte Petersilie unterrühren.

So, dieses war nun eine kleine Auswahl an Salatdressings mit Essig und Öl. Nun kann die Grillsaison endgültig beginnen *lol*

Also langweilig muß kein Dressing zum Salat sein….

Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche wünsche ich euch!

Heike


Senf-Vinaigrette

Mai 5, 2007

 

– Senf-Vinaigrette –
 
  • 3 EL Balsamicoessig weiß
  • Salz nach Geschmack
  • 1 Priese Zucker
  • Pfeffer nach Geschmack, frisch aus der Mühle
  • 8 EL Rapsöl
  • 1 EL (30 g) körniger Senf
  • 1 1/2 EL (50 g) süßer Senf
  • 1 EL feingehackten frischen Dill

Zuerst Essig, Zucker, Salz und Pfeffer verrühren bis sich das Salz gelöst hat. Nun körnigen Senf und süßen Senf unterrühren. Anschließend mit dem Schneebesen das Öl unterschlagen. Die Vinaigrette so lange kräftig verrühren, bis sich eine leichte Emulsion bildet. Dann den geschnittenen Dill hinzufügen.
Paßt gut zu gebackenem Leberkäse, gegrilltem Fleisch, geräuchertem Lachs, Camenbert oder einfach nur zu Blattsalaten.

Wir haben gestern gegrillt, dieses Dressing/Dip habe ich für das Fleisch hergestellt. Ich fand ihn einfach „umwerfend“

Liebe Grüße und einen wunderschönen Sonntag euch allen!

Heike


Italienisches Dressing

Mai 4, 2007

 

– Italienisches Dressing –
 
  • 1/2 TL Senf
  • 1 El Weißweinessig
  • 1 EL Aceto Balsamicoessig (ein sehr milder Essig)
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer nach Geschmack
  • 6 EL kaltgepresstes Olivenöl
  • ca 8 – 10 Basilikumblätter

Zuerst Essig, Senf, Salz und Pfeffer verrühren. Anschließend mit dem Schneebesen das Öl unterschlagen. Die Salatsauce so lange kräftig verrühren, bis sich eine leichte Emulsion bildet. Dann die geschnittenen Kräuter hinzufügen. Basilikum möglichst nicht waschen, sondern nur abreiben und klein schneiden.
Paßt gut zu Tomaten und/oder Morzarella aber auch zu Blattsalaten.

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch.

LG Heike


Vinaigrette

April 23, 2007

Klassisches Salatdressing

– Salatdressing -Vinaigrette- –
 
  • 4 EL Weißweinessig
  • 1 Prise Salz
  • 1/4 TL Pfeffer aus der Mühle
  • 4 EL Sonnenblumenöl oder Maiskeimöl
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1/2 Bund Schnittlauch

Zuerst Essig, Salz und Pfeffer verrühren. Anschließend mit dem Schneebesen das Öl unterschlagen. Die Vinaigrette so lange kräftig verrühren, bis sich eine leichte Emulsion bildet. Dann die geschnittenen Kräuter hinzufügen.

 
Übrigens: Ich bereite mir immer eine größere Menge Salatdressing vor, so habe ich abends immer was zu meinem frischen Blattsalat….
Hier mal mein ganz persönliches Rezept:
1 Tasse Zucker
1 Tasse Essig (Sorte je nach Wunsch)
2 Tassen Wasser
1 El Salz

alles gut miteinander in einem geschlossenem Gefäß verschütteln, bis sich Zucker und Salz gelöst haben, dann Öl je nach belieben hinzufügen (aber kein natives Olivenoel, da ich den Dressing im Kühlschrank aufbewahre). Und nochmals alles gut durschschütteln. Nun habe ich einen Dressing, von dem ich jederzeit etwas nehmen kann und nach Belieben verändern kann, z.B. mit frischem Dill oder anderen Kräutern.

Übrigens, ein klasse Dressing auch für Gurkensalat… hmmmm lecker
Pfeffer frisch aus der Mühle kommt direkt auf den Salat.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag! Das Wetter ist herrlich, ab in die Sonne! LG Heike


Heike´s Frühlingskartoffelsalat

März 27, 2007

Salat – Rezepte

(der Sommer kommt bestimmt)
– Heike´s Frühlingskartoffelsalat –
 
  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • Salz
  • etwas Kümmel

Für die Marinade:

  • knapp 70 – 80 g Zucker (entspricht etwa einem 0,1 Literglas)
  • 0,1 Liter Weinessig
  • 0,2 Liter Wasser
  • 1 guter gehäufter Teelöffel Salz
  • 1 fein gewürfelte mittelgroße Zwiebel

außerdem:

  • 3 – 4 Eßlöffel feines Olivenoel
  • 1 Teelöffel Senf
  • Pfeffer nach Geschmack
  • ¼ Stange Porree in feine Ringe geschnitten oder 1 Bund Frühlingszwiebeln fein geschnitten
  • Schinkenspeck oder roher Schinken in feine Würfel geschnitten
  • 3 – 4 Eßl. gemischte Gartenkräuter fein geschnitten nach Belieben (zB. Petersilie, Schnittlauch, Dill)
  • nach Wunsch: 1 Paprika oder ½ Salatgurke fein gewürfelt oder 1 Bund Radieschen in feine Scheiben geschnitten (oder von jedem etwas)

Die Kartoffeln mit Schale in Wasser mit Salz und Kümmel gar kochen. In der Zwischenzeit alle benötigten Zutaten klein schneiden. Die gekochten Kartoffeln pellen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Zucker, Salz, Zwiebeln, Essig und Wasser zum Kochen bringen. Den Sud einmal kurz aufkochen lassen, vom Herd nehmen. Pfeffer, Senf und Oel in den warmen Sud geben und alles verrühren. Die gepellten leicht abgekühlten Kartoffeln in Scheiben schneiden. Den noch warmen Sud darübergeben. Nicht umrühren! Speck oder Schinken in einer Pfanne mit Oel etwas ausbraten, über die geschnittenen Kartoffeln mit dem Sud geben. Ca. ½ Stunde gut durchziehen lassen. Danach die Gartenkräuter (gerne Schnittlauch und Dill), den Porree oder die Frühlingszwiebeln vorsichtig unterheben, damit die Kartoffeln nicht zerfallen. Nach Wunsch können auch, wie oben beschrieben, noch weiterer Zutaten (Paprika, Gurke, Radieschen) hinzugefügt werden.
Den Salat alsbald servieren, ohne ihn vorher zu kühlen.

Guten Appetit!

Viel Spaß beim Nachkochen! LG Heike Nachtrag: Übrigens schmecken auch fein gewürfelte Äpfel in dem Salat


Zuccini-Paprikasalat

September 25, 2006

Zuccini-Paprikasalat

Zutaten:

1 Zwiebel

2 rote und 2 gelbe Paprika

2 kleine Zuccini

2-3 Knoblauchzehen

2 EL Olivenöl

1 EL Balsicoessig

30 g entsteinte schwarze Oliven

Salz, Pfeffer und 1TL Basilikum.

Zubereitung:

Zwiebel schälen und in Achtel schneiden, Paprika waschen, putzen und ebenfalls längs Achteln. Zuccini in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden, Knoblauch in feine Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen. Ziebel, Paprika, Zuccini und Knoblauch in die Pfanne geben und ca. 15 Min. auf schwacher Hitze braten. Halbierte Oliven, Balsamessig und die Gewürze hinzufügen und gründlich mischen. Abschmecken und portionsweise heiß oder lauwarm auf Teller anrichten.

Dazu schmeckt Knoblauchbaguette oder Kräuterbaguette


Gurkenzeit…….

August 23, 2006
 

 

Rezepte aus Großmutter´s Zeiten

–  Gefüllte Gurken (Schmorgurken)  –
 
Zutaten:

  • 2 große oder4 kleine Gemüsegurken
  • etwas Salz
  • etwas Essig

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eine Fleischfüllung herstellen aus:

  • 250 g Hackfleisch
  • 1 Brötchen eingeweicht und gut ausgedrücktoder 2-3 gekochte Kartoffeln
  • 1 Ei
  • Salz, Paprika, Zwiebelwürfel

———–

für die Soße:

  • 60 g Speckwürfel
  • 1 Zwiebel in Scheiben geschnitten
  • ¼ l Wasser
  • Essig, Zucker, Salz
  • 1 gestr. El. Speisestärke
  • 1 El. kaltes Wasser

Die Gurken werden geschält, der Länge nach halbiert, ausgehöhlt und mit Salz und Essig eingerieben.
Man streicht die Füllung hinein und bindet die Hälften wieder zusammen. Der in kleine Würfel geschnittene Speck wird mit der in Scheiben geschnittenen Zwiebel gebräunt. Man legt die gefüllten Gurken hinein, gibt etwas Wasser hinzu (nicht zu viel, Gurken geben viel Flüssigkeit ab) und schmort sie weich.
Die Soße wird mit Essig, Zucker und Salz abgeschmeckt und mit etwas kalt gerührter Speisestärke gebunden.

Schmorzeit: ca. 30 Min.

Veränderung:
Man kann 250 g Tomatenwürfel 10 Min mitschmoren lassen.

Als Beilage passt gut:  Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree Image