Lissi

April 10, 2014

Meine kleine Lissi….

Ursprünglich wollte ich meiner Tauschpartnerin zum Geburtstag  dieses Häschen schenken, aber sie wollte lieber ein gestricktes Tuch von mir. Sehr gerne komme ich ihren Wunsch nach und hoffe das sie sich über das Tuch freut.

Und Lissi bleibt nun bei mir.

Das Kleidchen und der Hut sind gehäkelt aus Lana Grossa Cool Wool Baby. Der Rand in dunkelrot ist Wollmeise pure “Fehlfarben”.

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Möhren-Ingwer-Suppe (Indische Küche)

März 27, 2014

Es hat schon lange kein Rezept mehr von mir gegeben,
das möchte ich gerne nachholen.
Ich liebe Möhern, daher hier mal ein einfaches Rezept für eine Suppe:

Möhren-Ingwer-Suppe (Indische Küche) – vegetarisch
ausreichend für 6 Personen1 Zwiebel

1 Stück frischer Ingwer (ca 4 cm von einer Knolle)

800 g Möhren

1 – 1,5 l Gemüsebrühe

100 ml Orangensaft

Salz, Pfeffer, einige Korianderblättchen oder Dillzweige

evtl. Sahne oder Sojasahne geschlagen

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Ingwer schälen, ebenfalls fein würfeln. Die Möhren waschen, schälen und in Scheiben schneiden. Alles in einen Topf geben und mit so viel Brühe aufgießen, dass das Gemüse gerade bedeckt ist. Aufkochen lassen und zugedeckt bei mittlerer Hitze in etwa 20 Minuten weich kochen.

Etwas Gemüse aus dem Topf nehmen und das restliche Gemüse im Topf pürieren. So viel von der übrigen Brühe dazugießen, dass die Suppe eine sämige Konsistenz hat. Ganzes Gemüse wieder hinzufügen und nochmals kurz aufkochen lassen. Den Orangensaft dazugießen. Die Suppe mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken, mit Koriander oder Dill garniert servieren.

Wer mag, kann noch etwas Sahne oder Sojasahne obendrauf geben.

Info: Ingwer
Ingwer ist die knollige Wurzel einer asiatischen Staude, die vor allem in Indien und China von alters her als Heilmittel und Gewürz verwendet wird. Er riecht und schmeckt scharf-würzig und ist Bestandteil des Currypulvers. Aufgrund seiner ätherischen Öle und Bitterstoffe ist er appetitanregend und hilft bei Verdauungsstörungen.


Braune Weihnachtskuchen

November 28, 2013

Ein ganz altes Rezept…….

Braune Weihnachtskuchen

Teig:

  • 250 g Kunsthonig oder Sirup
  • 125 g Zucker
  • etwas Salz
  • 65 g Butter
  • 65 g Schweineschmalz
  • 1 Eßl. Milch
  • 5 Tropfen Backöl Zitrone
  • 1 gestrichener Löffel Kardamom
  • 1 gestrichener Teelöffel gemahlener Zimt
  • 500 g Weizenmehl
  • 9 g Backpulver (3 gestrichene Teelöffel)
  • 30 g gemahlene Haselnüsse

Zum Bestreichen:

  • Etwas mit Milch verquirlter Ei oder nur Mich

Zubereitung:

Honig, Zucker, Salz und Fett werden langsam erwärmt und zerlassen. In eine Rührschüssel geben und kalt stellen. Wenn die Masse fast erkaltet ist, rührt man nach und nach die Gewürze und 2/3 des mit Backpulver gemischten und gesiebten Mehls hinzu. Den Rest des Mehls und die gemahlenen Haselnußkerne verknetet man mit dem Teigbrei zu einem weichen Teig. Sollte er kleben, gibt man noch etwas Mehl hinzu. Der Teig wird dünn ausgerollt, zu eckigen oder runden Plätzchen ausgestochen, auf ein gefettetes Backblech gelegt und dünn mit Ei oder Milch bestrichen.

Backzeit:

  • Etwa 10 Min. bei starker Hitze

 

Ich habe das Rezept für mich etwas optimiert, d.h. kleine Veränderungen am Rezept vorgenommen.

  • Den Kunsthonig habe ich durch Honig ersetzt
  • Den Schweineschmalz durch Margarine ersetzt
  • Kardamom und Zimt durch Lebkuchengewürz ersetzt
  • die Plätzchen habe ich auf Backpapier gelegt
  • die starke Hitze waren bei mir 200°C Umluft

Bilder werden folgen……..

Viel Spaß beim Nachbacken 🙂


Bestes Wetter für Sommerbowle

Juli 21, 2013

In  den letzten Tagen trinken mein Mann und ich viel Bowle (ohne Alkohol) nach eigenem Rezept. Hier mal ein Bild und das Rezept um zu zeigen, wie einfach sowas ist.

Sommerbowle

Sommerbowle

  • 1 Liter Apfel-Erdbeersaft 100% Direktsaft
  • 1 Liter Mineralwasser
  • 1 Schale Erdbeeren gewaschen und geviertelt (250g)
  • 1 Schale Himbeeren (250g)
  • oder einfach andere Früchte je nach Saison
  • 1 – 2 Tütchen Vanillezucher je nach Geschmack
  • evtl. Eiswürfel, wenn gewünscht wird

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Zubereitung:

Apfelsaft und Vanillezucker in eine große Karaffe oder Bowlenschale füllen, den Zucker gut verrühren. Nun die gewaschenen und in mundgroße Stücke geschnittenen Früchte hinzufügen. Im Kühlschrank ca. eine Stunde durchziehen lassen. Nun nach Bedarf Eiswürfel und Mineralwasser hinzufügen und servieren.

Statt Apfel-Erdbeersaft geht natürlich auch nur naturtrüber Apfeldirektsaft oder auch Apfel-Kirschsaft oder natürlich auch jeder andere Saft der einem schmeckt.

Ich habe meinen letzten Apfelsaft  <<hier>>  erworben und bin total begeistert! Ich habe mir dort  4 x 5 Liter Saftboxen gekauft.

Guten Durst!!

 


Apfel-Sanddorn-Punsch

Februar 19, 2013

Ein heißes Getränk,  gut bei diesem feucht kaltem Wetter 😉 

Apfel-Sanddorn-Punsch

  • 1 Liter Apfel-Sanddornsaft(z.B.GutBio)
  • 1 Liter trüber Apfelsaft
  • 6 Nelken
  • 1 Stangenzimt
  • 1 Sternanis
  • Palmzucker lose (z.B. Marke: Bali Kitchen ) nach Geschmack oder brauner Zucker
  • einen sehr ordentlichen Schuß Rum (hochprozentiger) nach Geschmack

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Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Topf geben und bei schwacher Hitze erwärmen, nicht kochen lassen, zwischendurch umrühren. In Punschgläser oder Groggläser füllen und sehr heiß servieren. 🙂

Natürlich schmeckt der Punsch auch ohne Alkohol 🙂

Tipp: Die Gewürze habe ich in ein Teebeutel gegeben und verschlossen, so lassen sie sich leicht wieder herausnehmen.

 


Pasta mit Käse-Kräuter-Sauce

Februar 18, 2013

Pasta mit Käse-Kräuter-Sauce

  • 1 Eßl. Butterschmalz
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Peperoni, gerne rot
  • 250 ml trockenen Wein, weiß
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 350 g Crème fraîche
  • 400 g geriebener Käse, gerne Gouda
  • Salz und Pfeffer
  • 1000 g Pasta nach Wahl
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Bund Petersilie, glatt

Zwiebel und Knoblauch abziehen, fein würfeln. Die Peperonischote halbieren, putzen, entkernen, waschen und in feine Streifen schneiden. Den Schnittlauch und Petersilie abspülen, trocken und in 1 cm breite Röllchen/Streifen schneiden. 1 EL Butterschmalz in einem Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Peperoni leicht darin andünsten. Mit Weißwein und Brühe ablöschen. Wer kein Wein nehmen möchte kann diesen auch gerne durch Milch ersetzen. Käse und Creme fraiche einrühren und leicht kochend zu einer cremigen Sauce kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit Nudeln nach Packungsangabe in Salzwasser garen.

Kräuter in die heiße Sauce rühren. Sauce und gut abgetropfte Nudeln mischen und auf Tellern anrichten und sofort servieren.

Lecker und schnell gekocht!

Für einen kleinen Haushalt mit 4 Personen, das Rezept einfach halbieren 🙂


Lebensmittelauswahl – Leichte Vollkost

Februar 12, 2013

 

In erster Linie dient diese hier für mich zur Erinnerung/ Stütze/ Hilfe,  damit mein Magen wieder voll funktioniert.

Das wird nicht ganz leicht, liebe ich doch vieles von dem was „ungünstig“ ist  😦

Lebensmittelauswahl 

 

Nährmittel – Brot – Beilagen

keine Mengenbeschränkung

Günstig

Weizen-, Roggen-, Dinkelmehl

Stärkemehle, Getreideflocken, Grieß

Reis, Hirse, Polenta, Mondamin

Puddingpulver, Müsli ohne Nüsse

Zwieback, Toastbrot, Semmeln, Weiß- und Schwarzbrot

Mischbrot, Vollkornbrot und -gebäck aus fein vermahlenem Mehl

Teigwaren, Nockerl, Knödel

Ungünstig

Getreide im Ganzen, roh oder grob geschrotet

Müsli mit Nüssen, Frischkornbrei

frisches Brot und Gebäck, grobes Vollkornbrot

Beachten Sie: Brot und Backwaren sollen immer 1 Tag „alt“ sein. Aufgebläht oder

leicht getoastet sind sie bekömmlicher.

 

Süßspeisen – Süßigkeiten

selten, in kleinen Mengen

Günstig

Honig, Marmelade, Fruchtzuckerl

Obstkuchen (ohne Kirschen, Zwetschken)

Biskuit, Strudelteig, Rührteig, Topfenteig

Biskotten

Obstknödel aus Topfenteig, Brandteig

Pudding, Grießkoch, Milchbrei, Aufläufe

Ungünstig

Schokolade, Pralinen, Marzipan

Cremeschnitten, Nuss- und Mohngebäck, Torten

Kuchen mit Schokolade, Schlagobers oder Buttercreme

Plunderteig, Blätterteig, Germteig, Mürbteig

Obstknödel aus Kartoffelteig

herausgebackene Mehlspeisen wie Apfelradel, Pofesen, Krapfen

 

Gemüse und Salate

täglich 2 Portionen (200 – 300 g)

Günstig

Junges und faserarmes Gemüse wie:

Karotten, Sellerie, Broccoli, Romanesco, Erbsen, Zucchini,

Auberginen, Spinat, Mangold, junger Spargel,

Zuckermais und Prinzessfisolen in kleinen Mengen,

Schwarzwurzeln und Tomaten in kleinen Mengen

junger Kohlrabi, Fenchel, Blattsalate, Rote Rüben,

junge Champignons, Essiggurkerl

Tiefkühlgemüse (Sorten wie angeführt)

Gemüsesäfte (kleine Mengen, verdünnt)

Ungünstig

stark blähende und schwer verdauliche Sorten wie:

rohe Gurken, Kohl, Paprika, Sauerkraut, Zwiebel, Lauch, Chinakohl,

Spargelfisolen, Brechbohnen, Hülsenfrüchte, Bierrettich,

Meerrettich (Kren), Radieschen, Eierschwammerl, Steinpilze, Oliven

Beachten Sie: rohes Gemüse und sehr große Mengen an Gemüse können

Beschwerden bereiten. Essen Sie kleine Portionen, anfangs nur gegart.

 

Obst

täglich 1 – 2 Stück (200 – 300 g)

Günstig

Bananen, Äpfel, Beeren

Ausprobieren: Orangen, Mandarinen, Kiwi, Mango

Trockenfrüchte in kleinen Mengen

Kompott und Mus von allen Sorten

Ungünstig

Zwetschken, Kirschen, Pfirsiche

Marillen, Nektarinen, Birnen, Ribisel, Weintrauben, Nüsse

Beachten Sie: Obst als Kompott oder Mus ist bekömmlicher

 

Kartoffeln

keine Mengenbeschränkung, möglichst oft

Günstig

Als Salz-, Pell-, Ofenkartoffeln, gedämpft, Püree, Kartoffelschnee

Ungünstig

Bratkartoffeln, Röstkartoffeln, Pommes frites, Chips, Kartoffelteig

Beachten Sie: Frühkartoffeln können blähen.

 

Fleisch – Geflügel – Wurstwaren

wöchentlich 2 – 3 x, kleine Portionen

Günstig

Alle mageren Fleischsorten von Rind, Kalb, Schwein, Wild

Pute, Huhn

Magere Wurstsorten wie: Krakauer, Schinken, Rinder-, Putenwurst

Ungünstig

sehr fette Fleischsorten, Innereien, Konserven, Surfleisch

Gans, Ente

fette Wurstsorten wie: Knacker, Debreziner, Rohwürste, Speck

Rohschinken, Streichwürste, Leberkäse, Blut- und Leberwürste

Beachten Sie: fettarme Zubereitung wie kochen, dünsten, grillen, in Folie garen, im

Römertopf oder als Auflauf bevorzugen. Verzichten Sie auf scharfes Anbraten und

Rösten.

 

Fische

wöchentlich 1 – 2 x

Günstig

Alle mageren Fischsorten wie:

Forelle, Hecht, Saibling, Zander, Schleie, Rotbarsch

Seezunge, Seelachs, Kabeljau

Ungünstig

fette Fischsorten wie:

Aal, Karpfen, Thunfisch, Makrelen, Sardinen, Sardellen

Fischkonserven, Räucherfische

Beachten Sie: fettarme Zubereitung (siehe unter Fleisch) bevorzugen.

 

Eier

wöchentlich 2 – 3 Stück

Günstig

Zum Verkochen und Backen, weiches Ei, Rührei ohne Fett

Omelette, pochiertes Ei

Ungünstig

fette Eiergerichte, Mayonnaise, hartes Ei, Spiegelei

Beachten Sie: Eier enthalten verhältnismäßig viel Fett.

Eidotter wird besonders bei Galleerkrankungen schlecht vertragen.

 

Milch – Milchprodukte – Käse

täglich 1/4 l flüssiges Milchprodukt und 1 Portion (50 – 60 g) Käse

oder 100 – 150 g Topfen

Günstig

Bevorzugt Sauermilchprodukte wie:

Joghurt, Sauermilch, Buttermilch, Kefir, Topfen bis 20% F.i.T.

Hüttenkäse

Milde Käsesorten bis 45% F.i.T.

(Tilsiter, Bierkäse, Schlossdamer, Berggraf, Edamer, Butterkäse,

Gouda, Streichkäse)

Vollmilch anfangs in kleinen Mengen, event. nur verkocht

Schlagobers und Sauerrahm in kleinen Mengen

Ungünstig

sehr fette Milchzubereitungen > 3,6% Fett

Gervais und Frischkäse mit 65% F.i.T.

überreife und scharfe Käsesorten > 45% F.i.T.

Beachten Sie: nach Magenoperationen werden Vollmilchprodukte häufig schlecht

vertragen, anfangs in kleinen Mengen probieren. Bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

dürfen Sie nur Magermilchprodukte und Magerkäsesorten bis 35% F.i.T.

verwenden.

 

Suppen und Saucen

Günstig

Milde entfettete Bouillon, Nährmittelsuppen aus Grieß, Haferflocken,

Reis, Gemüsesuppen mit vegetarischer Suppenwürze

Suppen- und Saucenbindung mit Mehl, Milch, Joghurt oder Topfen

Ungünstig

kräftige Fleischsuppen, Selchsuppen, Einbrennsuppen, Dosensuppen,

schwer verdauliche Packerlsuppen (z.B. Pilze)

Creme fraîche, Sauerrahm und Schlagsahne in großen Mengen,

Einbrenne

 

Fette und Öle

täglich 2 El Öl und 2 El Streichfett

Günstig

Hochwertige Pflanzenöle wie:

Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Rapsöl, Distelöl, Olivenöl

Butter, ungehärtete Sonnenblumenmargarine

Ungünstig

tierische Fette wie:

Talg, Schmalz, Grieben

Kokosfett, Palmfett

gehärtete Margarine, Milchmargarine

 

Getränke

täglich 1,5 – 2 Liter

Günstig

Kräutertee, Früchtetee, leichter Schwarztee, Malzkaffee

Heil- und Tafelwasser, Mineralwasser,

stark verdünnte Obst- und Gemüsesäfte

Ungünstig

starker Bohnenkaffee in großen Mengen, Energy-Drinks

Iso-Getränke, Limonaden, Eistee, Cola

alkoholische Getränke

Beachten Sie: bei Leber- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen gilt

absolutes Alkoholverbot.

Bei Magenübersäuerung sog. Säurelocker (Röstprodukte, Kaffee, Zucker,

Süßigkeiten, alkoholische Getränke, Nikotin) meiden.

Leiden Sie unter zuwenig Magensäure, versuchen Sie die Magensäureproduktion mit

Gewürzen, Bouillon, Bittergetränken oder Tomaten-Selleriesaft als Aperitif, anzuregen.

 

Gewürze und Kräuter

Günstig

Frische oder getrocknete Kräuter:

Schnittlauch in kleinen Mengen, Petersilie, Minze, Zitronenmelisse,

Majoran, Dill, Thymian, Oregano, Basilikum, Rosmarin, Kerbel,

Estragon

Fenchel, Kümmel, Anis, Koriander, Zimt, Lebkuchengewürz, Muskat,

Vanilleschote

Ungünstig

Kren, Zwiebel, Knoblauch, Bärlauch, Paprika, Pfeffer, Chilischote,

Curry

Fertigwürzmischungen und -saucen

Salz in großen Mengen

 

 

Literatur: „Ernährungsmedizin“, Georg Thieme Verlag

DGE-Infothek

AOK-Infothek

Reichlich aus 1 bis 5,

 


Schonkost-Leichte Vollkost, was ist das?

Februar 11, 2013
 
 
Aus gegebenem Anlaß muß ich mich nun leider etwas mehr mit dieser Kostform auseinander setzten 😦

Schonkost – Leichte Vollkost

Die leichte Vollkost, wie diese Ernährungsform heute genannt wird, dient der Entlastung einzelner Verdauungsorgane oder des ganzen Verdauungssystems. Diese sind oft  in Folge z.B. durch eine Magen-Darm-Infektion gereizt und vertragen die normale Alltagskost nicht.
Grundsätzlich ist bei leichter Vollkost bzw. Schonkost alles erlaubt, was vertragen wird. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass leichte Vollkost bzw. Schonkost vollwertig ist, d.h. mit der Nahrung alle benötigten Mineralstoffe und Vitamine zugeführt werden.
Damit die Verdauungsorgane nicht zu stark belastet werden, sollten ein paar Regeln beachtet werden:
  • Die Kost muss reizarm sein
  • Die Speisen sollten möglichst wenig gesalzen und gepfeffert werden und generell nur mäßig gewürzt sein. Frische Kräuter sind zu empfehlen.Scharfe Kräuter und Gewürze wie Chili, Paprika, Senf oder Meerrettich sind ganz zu meiden.
  • Geeignete Garmethoden sind Dämpfen, Dünsten oder Pochieren. Braten, Backen oder Rösten sind dagegen nicht geeignet.
  • Fettreiche und zuckerreiche Lebensmittel sowie kohlensäure- und alkoholhaltige Getränke sowie Kaffee sollten vermieden werden.
  • Stark blähende Lebensmittel wie Rettich, Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Paprika, Kohlarten, Pflaumen, Gurken usw. sollten vermieden werden.
Außerdem sollte folgendes beachtet werden:
  • Anstelle von drei großen sollten fünf bis sechs kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt gegessen werden.
  • Zeit lassen beim Essen und gut kauen.
  • Die Speisen sollten weder zu heiß noch zu kalt gegessen werden.
Lebensmittelauswahl bei Schonkost und leichter Vollkost
 

Lebensmittelgruppen

empfehlenswerte Lebensmittel

weniger empfehlenswerte Lebensmittel

Brot und Backwaren

abgelagerte Produkte, Brot aus feingemahlenem vollen Korn, fettarme Backwaren (Kekse)

frisches Brot, grobe Brotsorten, frisches Hefegebäck, fettreiche Backwaren

Kartoffeln

Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Kartoffelbrei (fettarm zubereitet)

fette  Zubereitungen wie z.B. Pommes frites, Bratkartoffeln, Rösti etc.

Reis, Teigwaren

fettarme Zubereitung

fette Zubereitung

Gemüse und Salat

fettarm zubereitete junge, zarte Gemüsesorten, z.B. Karotten, Blumenkohl, Kohlrabi, Blattsalate, Brokkoli

schwerverdauliche, blähende Gemüsesorten wie z.B. Gurken, Kohl, Zwiebeln, Paprika, Hülsenfrüchte, fettreiche Zubereitungsformen

Obst

rohes, reifes Obst, Kompott, Obstsäfte, Obstkonserven (möglichst ohne Zucker)

unreifes, saures Obst, zuckerreiche Obstkonserven, Fruchtsaftgetränke, evt. Steinobst

Fleisch 

mageres, zartes Fleisch, gekocht, gegrillt oder in Folie zubereitet

fettreiche, stark gewürzte Stücke, gebraten oder geräuchert

Wurtwaren

magere Sorten (z.B. Geflügelwurst, gekochter Schinken, deutsches Corned Beef, Roastbeef)

fettreiche Wurstsorten
(z.B. Salami,Leberwurst, Mettwurst, Bratwürste), geräucherte Wurstwaren

Fisch

magere Seefische, Forelle, gekocht, gedünstet oder gegrillt

fettreiche Fischsorten, Räucherfisch, Fisch in Konserven

Eier

weichgekochte Eier, Eierstich, Rühreier, Pfannkuchen (mit wenig Fett zubereitet)

hartgekochte Eier, stark gezuckerte und fettreiche Eispeisen

Milch und Milchprodukte

alle fettarmen Sorten wie fettarme Milch (1,5%), Buttermilch, Molke, Kefir, Dickmilch, Quark, fettarme Käsesorten

fettreiche Milchprodukte, fettreiche und stark gewürzte Käsesorten, Sahne

Getränke

Malzkaffee, verdünnte Gemüse- und Obstsäfte, Kräutertees, Früchtetee, stilles Wasser

Bohnenkaffee, Alkohol, Limonaden, Colagetränke, kohlensäurehaltige Mineralwasser

Quelle der Tabelle: C. Schlieper, Grundfragen der Ernährung

 


Apfelmus selber gekocht……

September 20, 2012

So einfach geht das:

Apfelmus 

1,5 kg Äpfel
4 – 5 gehäufte EL Zucker
1 EL Zitronensaft

nach Geschmack: Stangenzimt und/oder Sternanis
150 ml Wasser evtl mehr, wenn die Äpfel nicht so saftig sind

Ich habe das Ganze in etwas größeren Dimensionen gekocht für einen 15 Liter Topf.

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Die Zubereitung ist einfach:

Zur Zubereitung des Apfelmus/-kompott  zuerst in einen größeren Topf Wasser, Zitronensaft und Zucker geben.
Die Äpfel schälen, entkernen und  in Stücke schneiden und mit in den Topf geben.
Die Apfelstücken zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze die Äpfel weich kochen lassen.

Will man das Apfelmus auf Vorrat kochen, kann man es in mit vorher ausgekochten Marmeladegläsern  einfüllen. Mit ebenfalls ausgekochten  Schraubdeckeln verschließen und für ein paar Minuten auf den Kopf stellen.  Dieses obige Rezept ergibt etwa 4  Gläser Apfelmus.

Das Apfelmus hält mindestens ein Jahr lang ohne zusätzliche Kühlung.

Ich habe ein Teil in Gläser konserviert und einen Teil eingefroren.