Die Liebe

April 19, 2013

Die Liebe

Vor langer, langer Zeit existierte eine Insel, auf der alle Gefühle der Menschen lebten: Die gute Laune, die Traurigkeit, das Wissen … und so wie alle anderen Gefühle, auch die Liebe.
Eines Tages wurde den Gefühlen mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also bereiteten alle ihre Schiffe vor und verließen die Insel. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Moment warten. Bevor die Insel sank, bat die Liebe um Hilfe:
Der Reichtum fuhr auf einem luxuriösen Schiff an der Liebe vorbei. Sie fragte: „Reichtum, kannst du mich mitnehmen?“ „Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich viel Gold und Silber. Da ist kein Platz für dich.“
Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam: „Stolz, ich bitte dich, kannst du mich mitnehmen?“ „Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen…“ antwortete der Stolz, „hier ist alles perfekt. Du könntest mein Schiff beschädigen.“
Also fragte die Liebe die Traurigkeit, die an ihr vorbei ging: „Traurigkeit, bitte, nimm mich mit“ „Oh Liebe“, sagte die Traurigkeit, „ich bin so traurig, dass ich alleine bleiben muss.“
Auch die gute Laune ging an der Liebe vorbei, aber sie war so zufrieden, dass sie nicht hörte, dass die Liebe sie rief.
Plötzlich sagte eine Stimme: “ komm Liebe, ich nehme dich mit “ Es war ein Alter, der sprach. Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie vergaß den Alten nach seinem Namen zu fragen. Als sie an Land kamen, ging der Alte fort.
Die Liebe bemerkte, dass sie ihm viel schuldete und fragte das Wissen: „Wissen, kannst du mir sagen, wer mir geholfen hat?“ „Es war die Zeit“ antwortete das Wissen. „Die Zeit ?“fragte die Liebe, „Warum hat die Zeit mir geholfen?“ Und das Wissen antwortete: „Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist.“

Verfasser mir unbekannt


Parabel von der kleinen Seele und der Sonne

Juli 1, 2011

Parabel von der kleinen Seele und der Sonne

…jeder gegebene Umstand ist ein Geschenk, und in jeder Erfahrung liegt ein Schatz verborgen.

Es war einmal eine Seele, die sich als das Licht erkannte. Es war eine sehr neue Seele und deshalb auf Erfahrung erpicht.
„Ich bin das Licht“, sagte sie. „Ich bin das Licht.“ Doch all dieses Wissen und Aussprechen konnte die Erfahrung davon nicht
ersetzen. Und in dem Reich, aus dem die Seele auftauchte, gab es nichts außer dem Licht. Jede Seele war großartig, jede Seele
war herrlich, und jede Seele erstrahlte im Glanz Gottes ehrfurchtgebietenden Lichts. Und so war diese kleine Seele eine
Kerzenflamme in der Sonne. Inmitten des grandiosesten Lichts – von dem sie ein Teil war – konnte sie sich selbst nicht
sehen und auch nicht erfahren, wer-und-was-sie-wirklich-ist.

Nun geschah es, dass diese Seele sich danach sehnte und verzehrte, sich selbst kennenzulernen.
Und so groß war ihr Verlangen, dass Gott eines Tages zu ihr sagte: „Weißt du, Kleines, was du tun musst,
um dein Verlangen zu befriedigen?“ „Oh, was denn, Gott? Was? Ich werde alles tun!“ sagte die kleine Seele.

„Du musst dich vom Rest von uns trennen“, gab Gott zur Antwort, „und dann musst du für dich die Finsternis herbeibeschwören.“

„Was ist Finsternis, o Heiligkeit?“ fragte die kleine Seele.

„Das, was du nicht bist“, erwiderte Gott, und die Seele verstand.

Und so entfernte sie sich von Allem und machte sich sogar in ein anderes Reich auf.

Und in diesem Reich hatte die Seele die Macht, sämtliche möglichen Formen von Finsternis in ihre Erfahrung zu rufen.

Und das tat sie auch.

Doch inmitten all der Finsternis rief sie aus:“ Gott, warum hast du mich verlassen?“

So wie das alle in den dunkelsten Zeiten getan haben. Doch, Gott antwortete: „Ich habe euch nie verlassen,
sondern euch immer zur Seite gestanden, bereit euch daran zu erinnern,

wer-ihr-wirklich-seid; bereit, immer bereit, euch nach Hause zu rufen.

Seid deshalb der Finsternis ein Licht und verflucht sie nicht. Und vergesst nicht, wer-ihr-seid in dem Moment,
in dem ihr von dem umschlossen seid, was ihr nicht seid.

Ein Auszug aus:

Walsch, Neale D.:
Ich bin das Licht!
Die kleine Seele spricht mit Gott. Eine Parabel für Kinder nach dem Buch ‚Gespräche mit Gott‘.

Maurer, Hans-Jürgen Riccio,

Verlag: Nietsch Hans Verlag, 10/1999

ISBN: 3-929475-89-8
32 Seiten, mit zahlreichen bunten Bildern.

 


Vier Kerzen

November 28, 2010

Vier Kerzen

 

In einem dunklen Raum stehen vier Kerzen. Ein Kind betritt den Raum, zündet die vier Kerzen der Reihe nach an und erfreut sich an ihrem Glanz.
Die vier Kerzen brennen ein Weile, da fängt die erste an zu flackern und spricht:  „Mein Name ist Ehre, die Menschen haben all ihre Ehre verloren“ und erlischt.
Nach kurzer Zeit fängt die zweite Kerze an zu flackern und sagt: „Ich heiße Glaube, die Menschen haben keinen Glauben mehr“, und auch sie verliert ihr Licht.
Nun beginnt auch die dritte zu flackern und spricht: „Mein Name ist Frieden. Frieden gibt es heute nicht mehr“ Und geht aus.
Das kleine Kind fängt an zu weinen und ruft: „Aber ihr seid doch Kerzen und ihr sollt doch brennen!“
Da spricht aus der Stille des Raumes die vierte Kerze: „Ich heiße Hoffnung, solange ich noch brenne, kannst Du mit meinem Licht die anderen Kerzen wieder anzünden.“
Mit der vierten Kerze zündet das Kind die anderen drei Kerzen wieder an und verlässt den Raum.

 
Verfasser mir leider unbekannt.

Ich wünsche allen einen schönen 1.Advent.

Heike


Die drei Siebe

März 27, 2008

Heute mal eine Geschichte:

Die drei Siebe

Eines Tages kam ein Bekannter zum griechischen Philosophen Sokrates gelaufen. „Höre, Sokrates, ich muss dir berichten, wie dein Freund….“
„Halt ein“ unterbrach ihn der Philosoph.
„Hast du das, was du mir sagen willst, durch drei Siebe gesiebt?“
„Drei Siebe? Welche?“ fragte der andere verwundert.
„Ja! Drei Siebe! Das erste ist das Sieb der Wahrheit. Hast du das, was du mir berichten willst, geprüft ob es auch wahr ist?“
„Nein, ich hörte es erzählen, und…“
„Nun, so hast du sicher mit dem zweiten Sieb, dem Sieb der Güte, geprüft. Ist das, was du mir erzählen willst – wenn es schon nicht wahr ist – wenigstens gut?“ Der andere zögerte. „Nein, das ist es eigentlich nicht. Im Gegenteil…..“
„Nun“, unterbrach ihn Sokrates. „So wollen wir noch das dritte Sieb nehmen und uns fragen ob es notwendig ist, mir das zu erzählen, was dich so zu erregen scheint.“
„Notwendig gerade nicht….“
„Also“, lächelte der Weise, „wenn das, was du mir eben sagen wolltest, weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass es begraben sein und belaste weder dich noch mich damit.“

Verfasser mir unbekannt


„Teddybär“

Januar 16, 2008

Wie der „Teddybär“ zu seinem Namen kam

Um die Geburt des Teddybären ranken sich viele Geschichten und Legenden. So oder so – es war einmal, im Jahre 1902, dass der Teddybär geboren wurde. Benannt wurde er nach dem damaligen US-Präsidenten Theodore (Teddy) Roosevelt, aufgrund eines Jagderlebnisses, das sich im Staat Mississippi ereignete.

Der Präsident war im November 1902 in den Staat Mississippi gerufen worden, um einen politischen Grenzstreit zwischen Mississippi und Louisiana zu schlichten. Während seines Besuches wurde für ihn eine Bärenjagd veranstaltet. Doch das Jagdglück war ihm nicht hold. So nahmen seine Jäger einen jungen Schwarzbär gefangen und banden ihn an einen Baum. Doch der Präsident weigerte sich, das gefesselte Tier zu erschießen und sprach den denkwürdigen Satz: „Hier ziehe ich die Grenze“, was so viel heißen sollte, dass ihm seine Jagdleidenschaft nicht die Erschießung eines hilfloses Tieres wert war. Den Doppelsinn dieses Ausspruches nahm der amerikanische Zeichner Clifford Berryman zum Anlass für ein politisches Cartoon, das sich mit dem Grenzstreit zwischen den beiden Staaten befasste. Es zeigt den Präsidenten wie er sich weigert den kleinen Bären zu erschießen.

 

Das inzwischen weltbekannte Cartoon erschien am 16. November 1902 in der Washington Post mit der Unterschrift „Drawing the Line in Mississippi“ – „Grenzziehung in Mississippi“. Clifford Berryman verarbeitet das Motiv des Bären mit dem Präsidenten in einer Vielzahl seiner Cartoons, die in ganz Amerika erschienen, und lieferte damit die Idee für das beliebteste Stoff-Spielzeug aller Zeiten.

Das politische Interesse, das mit jenem Jagdereignis verbunden war, bewirkte so große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, dass dieser kleine gezeichnete Bär bald als „Teddy’s Bear“ bezeichnet wurde. Bald erschienen die ersten Stoffbären, die in Anlehnung an die berühmte Berryman Zeichnung im Volksmund den Namen „Teddy’s Bears“ bekamen. Die Nachfrage nach „Teddybären“ wurde riesengroß. Immer mehr Spielwarenhersteller stiegen auf die Teddybärenproduktion ein, und die Entwicklung der heute größten Kultfigur in der Geschichte des Spielzeugs nahm ihren Lauf.

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Naja und ich nähe nun meine Teddys selber,

das ist irgendwie wie eine Sucht

aber macht spaß!!


Das kleine Glück am Wegesrand

Oktober 11, 2007

Das kleine Glück am Wegesrand

Ich ging so den Weg meines Lebens, war genervt, traurig und frustriert. Alles war grau in grau, wo ich auch hinschaute, kein Licht war zu sehen und keine Wärme zu spüren. Wer ich bin… fragt Ihr, ich bin keiner und alle die dem großen Glück hinterher rennen. Ständig auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Tja und so lief und lief ich immer weiter. Da sah ich am Wegesrand etwas aufblitzen, neugierig ging ich näher, wollte sehen was da so leuchtet. Es sah aus wie ein Diamant, nein wie ein Geldschein oder doch eher wie Schmuckstück, das verwirrte mich etwas. Es sah schön aus und ich wollte es aufheben, doch da flatterte es ein Stück weg von mir. „He bleib hier“ sagte ich erstaunt, „lauf nicht weg.“ „Ich will aber nicht von dir angefasst werden“, meinte dieses winzige Blitzen zu mir. Erstaunt schaute ich das kleine Ding an, „du kannst ja reden.“ „Ja kann ich und ich habe schon oft versucht dich anzusprechen, aber du wolltest mich nicht hören“, erwiderte es. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus und hockte mich neben den Winzling, der so schön blitzte. „Und warum kann ich dich dann jetzt hören?“ fragte ich es. „Vielleicht weil du jetzt endlich so weit bist, mich spüren und empfinden zu wollen,“ lächelte es mich an. Fragend schaute ich es an, „Was bist du eigentlich, du siehst aus wie ein Diamant aber gleichzeitig auch wie ein Geldschein und Schmuckstück aus. „Ich bin das was du sucht bzw. das was du meinst suchen zu müssen was dir dein großes Glück bringt,“ erwiderte es, „in meiner wahren Gestalt wolltest du mich nie sehen, deswegen hab ich mich verkleidet.“ „Das versteh ich nicht,“ antwortet ich dem kleinen Ding,“ und warum sollte ich dich jetzt empfinden wollen?“ „Weil du schon so lange auf der Suche nach dem großen Glück bist und so langsam begreifst das es so vielleicht nicht zu finden ist“ grinste es mich frech an. „Schlaumeier und wie sollte ich es sonst finden können, wie heißt du überhaupt?“ fragte ich es. „Ich bin das kleine Glück und sehe schon seit Jahren das du immer an uns vorbeiläufst, ohne uns zu sehen.“ hüpfte es um mich herum. Verwirrt schaute ich zu wie es vor mir hin und her hüpfte. Es blitzte und leuchtete mir in die Augen, aber ich konnte immer noch nicht erkennen was es wirklich war. „Warum bist du alleine, gibt es noch mehr von dir?“ fragte ich neugierig. „Es gibt ganz viele von mir, Tausende, ne was sagt ich Milliarden von uns.“ lachte es vergnügt, „ich bin nie alleine, so wie du.“ „Ich bin alleine weil mir viel grausames passiert ist und ich nicht mehr vertrauen kann“, meinte ich schon etwas wütend. So unverblümt hatte mir noch nie jemand sowas ins Gesicht gesagt und schon gar nicht so ein Winzling. „Aber ich hab doch recht,“ schüttelte es den Kopf, „du bist alleine weil du dir selbst im Weg stehst.“ Na toll dachte ich, sitze hier und laß mir von so einem Winzling solche Sachen auf den Kopf zusagen. „Wo sind den die anderen alle, von denen du eben erzählt hast?“ fragte ich schon ziemlich sauer. „Schau dich mit offenen Augen um und du wirst sie sehen,“ strahlte es mich an. Ich schaute mich um und nahm alles was an meinem Wegesrand grau in grau lag in Augenschein, auf einmal blitzte und blinkte es nur so auf. Überall sah ich tausende von kleinen Lichtern auftauchen die in allen Regenbogenfarben leuchteten. Erstaunt drehte ich mich um und fragte, „Wieso kann ich immer noch nicht erkennen wer ihr wirklich seit?“ „Du mußt deine Augen, deine Ohren, deine Tastsinne wirklich aufmachen und deine Seele öffnen die du vor langer Zeit in dir eingesperrt hast weil dein Glück dich verlassen hat,“ meinte es nur. Zitternd weil ich langsam Angst bekam versuchte ich mich wirklich zu öffnen und zu glauben das ich dem Winzling vertrauen kann. Langsam ließ ich meinen inneren Gefühlen freien lauf und öffnete die Tür zu meiner Seele. Da hüpfte das kleine Glück auf meine Hand und verwandelte sich in eine Träne. „Ich bin deine Träne die Du vor langer Zeit ohne es zu merken verloren hast, weil du das Schöne um dich herum nicht mehr sehen, fühlen, spüren und empfinden konntest, „lächelte sie mich an,“ schau was sich noch alles ändert.“ Ich schaute mich mit offenen Augen um und sah wie sich so nach und nach alle kleinen Lichter in ihre wahre Gestalt zurück verwandelten. Da waren auf einmal viele bunten Farben zu sehen, Schmetterlinge, Käfer, Blumen, Grashalme, Wolken, Bäume, ein kleiner Bach und vieles mehr. Ich saß zwischen all dem schönen und fühlte auf einmal mein Glück, das alles spüren, fühlen, hören und empfinden zu können. Mir liefen die Tränen übers Gesicht, weil ich begriff das all das Schöne um mich herum schon immer da war und ich es nur lange Jahre nicht mehr sehen und spüren konnte. Da streichelte mir der Wind übers Haar, ein kleiner Vogel zwitscherte für mich seine Melodie, die Sonne gab mir Wärme und strahlte mit allen um die Wette. Ich fühlte mich geborgen wie lange schon nicht mehr und wußte ich brauch nicht nach meinem großen Glück suchen. All das Schöne des Lebens zusammen ist mein großes Glück. Die kleine Träne lächelte mich ganz lieb an und sagte, „Ja das alles war immer um dich herum und hat versucht sich bemerkbar zu machen, wenn du über das Gras gingst streichelte es dich, wenn du an einem Baum vorbei gingst spendete er dir seinen Schatten. Die Schmetterlinge haben nur für dich ihren Reigen getanzt und vieles mehr. Nun laß mich runter und meine Kameraden und ich können in den Kreislauf des Lebens zurückkehren, wir wissen nun das du alles das sehen, hören, fühlen und empfinden kannst. Du wirst es nicht mehr verlieren auch wenn es dir ab und zu noch schwer fallen wird es anzunehmen, werden wir dir dann jedes mal wenn du weinst, dir die Erinnerung daran bringen. Langsam ließ ich meine Träne runter gleiten zu den anderen die den Boden schon berührten und sah zu wie sie im Boden versanken. Da wuchs an dieser Stelle eine kleine weiße Blume die mich anlächelte und sagte: „Willkommen in deinem großem Glück“.

Verfasser mir leider unbekannt


Heute mal ein Gedicht…

April 19, 2007

Wilhelm Busch

 
 

Hund und Katze

 

Miezel, eine schlaue Katze,
Molly, ein begabter Hund,
Wohnhaft an demselben Platze,
Haßten sich aus Herzensgrund.

Schon der Ausdruck ihrer Mienen,
Bei gesträubter Haarfrisur,
Zeigt es deutlich: Zwischen ihnen
Ist von Liebe keine Spur.

Doch wenn Miezel in dem Baume,
Wo sie meistens hin entwich,
Friedlich dasitzt, wie im Traume,
Dann ist Molly außer sich.

Beide lebten in der Scheune,
Die gefüllt mit frischem Heu.
Alle beide hatten Kleine,
Molly zwei und Miezel drei.

Einst zur Jagd ging Miezel wieder
Auf das Feld. Da geht es bumm.
Der Herr Förster schoß sie nieder.
Ihre Lebenszeit ist um.

Oh, wie jämmerlich miauen
Die drei Kinderchen daheim.
Molly eilt, sie zu beschauen,
Und ihr Herz geht aus dem Leim.

Und sie trägt sie kurz entschlossen
Zu der eignen Lagerstatt,
Wo sie nunmehr fünf Genossen
An der Brust zu Gaste hat.
Mensch mit traurigem Gesichte,
Sprich nicht nur von Leid und Streit.
Selbst in Brehms Naturgeschichte
Findet sich Barmherzigkeit.

 

Wilhelm Busch (1832 – 1908)

 

 
Wilhelm Busch wurde am 15. April 1832 in Widensahl bei Hannover geboren. Er studierte zuerst Maschinenbau, dann an den Kunstschulen in Düsseldorf, Antwerpen und München. Busch war Mitarbeiter der „Fliegenden Blätter“ und des „Münchner Bilderbogen“. Er wurde durch seine Bildergeschichten weltberühmt. Ab 1864 lebte er zurückgezogen erst in seinem Heimatdorf Wiedensahl, dann bis zu seinem Tode am 9. Januar 1908 in Mechtshausen (Harz).

 

 

Heike

 


Märchen als Hörbücher

Dezember 22, 2006

Hier mal einige Hörbücher:

Brüder Grimm

  • Von den Wichtelmännern 3:02 min. kostenloser mp3-Download in CD-Qualität (hierklicken)

Virginia O’Hanlon

  • Gibt es einen Weihnachtsmann? 4:30 min. kostenloser mp3-Download in CD-Qualität (hier klicken)

Es lohnt sich mal bei

http://www.vorleser.net vorbeizuschauen

Ich persönlich liebe Hörbücher.

Heike

Das Adventstürchen für heute:

» » » http://www.heikes-kleine-welt.de/winterwelt/adventskalender/adventskalender.html


Ein Gedicht von Erich Fried

Dezember 5, 2006

Eine Art
Liebesgedicht………………………………………..

Wer sehnt sich nach dir wenn ich mich nach dir sehne?
Wer streichelt dich wenn meine Hand nach dir sucht?
Bin das ich oder sind das die Reste meiner Jugend?
Bin das ich oder sind das die Anfänge meines Alters?
Ist das mein Lebensmut oder meine Angst vor dem Tod?
Und warum sollte meine Sehnsucht dir etwas bedeuten?
Und was gibt dir meine Erfahrung die mich nur traurig gemacht hat?
Und was geben dir meine Gedichte in denen ich nur sage
wie schwer es geworden ist zu geben oder zu sein?
Und doch scheint im Garten im Wind vor dem Regen die Sonne
und es duftet das sterbende Gras und der Liguster
und ich sehe dich an
und meine Hand tastet nach dir …………………………….
Erich Fried