Grundrezepte – Eintöpfe: Hülsenfrüchte

 

Grundrezepte – Eintöpfe: Hülsenfrüchte

–  Erbsensuppe  –
 
  • 500 g Erbsen
  • 2 Liter Wasser
  • durchwachsener Speck oder Pökelfleisch oder geräucherte Kochwurst
  • 1 Bund Suppengrün
  • 250 g Kartoffeln (geschält)
  • Salz
  • Basilikum
  • Majoran

Erbsen gründlich abspülen. Die Erbsen am Tage vorher in der oben angegebenen Wassermenge einweichen.
Am nächsten Tag mit dem Einweichwasser, der Fleischeinlage, dem kleingeschnittenem Suppengrün  sowie den gewürfelten Kartoffeln gar kochen. Mit Salz, Kräutern und Gewürzen nach Belieben abschmecken.

 

–  Linsensuppe  –
 
  • 350 g Linsen
  • 2 Liter Wasser
  • durchwachsener Speck oder Pökelfleisch oder geräucherte Kochwurst
  • 1 Bund Suppengrün
  • 200 g Kartoffeln (geschält)
  • Salz
  • Basilikum

Linsen gründlich abspülen. Die Linsen am Tage vorher in der oben angegebenen Wassermenge einweichen.
Am nächsten Tag mit dem Einweichwasser, der Fleischeinlage, dem kleingeschnittenem Suppengrün  sowie den gewürfelten Kartoffeln gar kochen. Mit Salz, Kräutern und Gewürzen nach Belieben abschmecken.

Veränderung:

Die Suppe nach Belieben mit Essig und Zucker abschmecken oder 150 – 200g getrocknete Pflaumen mitkochen.

 

–  Weiße Bohnensuppe  –
 
  • 500 g weiße Bohnen
  • 2 1/4 Liter Wasser
  • durchwachsener Speck oder Pökelfleisch oder geräucherte Kochwurst
  • 1 Bund Suppengrün
  • 250 g Kartoffeln (geschält)
  • Salz
  • Bohnenkraut

Weiße Bohnen gründlich abspülen. Die weißen Bohnen am Tage vorher in der oben angegebenen Wassermenge einweichen.
Am nächsten Tag mit dem Einweichwasser, der Fleischeinlage, dem kleingeschnittenem Suppengrün sowie den gewürfelten Kartoffeln gar kochen. Mit Salz, Kräutern und Gewürzen nach Belieben abschmecken.

 

Bei der Zubereitung von Hülsenfrüchten ist folgendes zu beachten:

  • Ungeschälte Hülsenfrüchte müssen mindestens 7 bis 8 Stunden, noch besser 12 Stunden einweichen, damit sie gar werden. Zum Einweichen verwendet man am besten abgekochtes Wasser. Vor dem Einweichen sollten Hülsenfrüchte vorher in lauwarmem Wasser gründlich gewaschen werden. Dabei kann man sie auch gleich nach kleinen Steinchen, dunklen Hülsenfrüchten oder anderen kleineren Verunreinigungen durchsehen.
  • Die Hülsenfrüchte mit viel kaltem Wasser in eine Schüssel geben. Schwimmen einige obenauf, sollten sie entfernt werden, sie können von Schädlingen befallen sein.
  • Die Hülsenfrüchte stets im Einweichwasser zugedeckt garen, denn im Einweichwasser befinden sich Vitamine und Mineralstoffe, die durch das Einweichen aus den Hülsenfrüchten geschwemmt werden. Beim Garen im Schnellkochtopf verkürzt sich die Garzeit von Hülsenfruchten um etwa zwei Drittel.
  • Hülsenfrüchte sollten erst nach dem Garen gesalzen werden, sonst werden sie nicht weich. Auch die Zugabe von säurehaltigen Zutaten wie bspw. Essig  zu sauren Linsen,  verlängert den Garprozess erheblich. Sie sollten deshalb ebenfalls erst nach dem Garen zugegeben werden.
  • Die Garzeit hängt vom Alter und der Sorte der Hülsenfrüchte sowie vom Härtegrad des Wassers ab. Je härter das Wasser, desto länger brauchen die Hülsenfrüchte.

Der Verzehr von Hülsenfrüchten verursacht bei vielen Menschen Blähungen, besonders wenn sie nur selten Hülsenfrüchte essen. Die Blähungen verursachen schwer verdauliche Kohlenhydrate (Raffinose, Stachyose und Verbacose), die in ungeübten Därmen zu starker Gasbildung abgebaut werden. Die Zugabe von verdauungsfördernden Gewürzen wie Kümmel, Anis oder Kreuzkümmel kann die Gasbildung mindern aber meistens nicht vollkommen beheben.

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