Die Geschichte vom Eisbären

Die Geschichte vom Eisbären

Das Eisbären-Szenario hat ein Ende.   
Mein U.F.O. lag ja schon seit Anfang April. Weggelegt hatte ich die Teile, weil mir dieses Tier irgendwie gegen den Strich ging. Genäht hatte ich alles und den Kopf gestopft. Das Gesicht ließ sich nicht vernünftig rasieren, auch der Langhaarschneider meines Mannes gab bei diesem Flor auf. Also demotiviert mit dem Gedanken: „Bescheuertes Tier“ weggepackt.  
 Vor einigen Tagen habe ich nun endlich den ganzen lieben langen Tag das Tier fertig gemacht. Zuerst den Kopf, per Hand und mit der Schere. Dann alle Teile zusammengesetzt und gestopft und …. in Ohnmacht gefallen.    
Spagat war ja nun gar nichts…. Ich stellte fest, die Beine waren falsch positioniert, er läuft sehr breitbeinig. Also aus dem Bauch wieder alles raus. Alles wieder aufmachen und neu Splinten?? NEEEIIIINNNN!! Dazu hatte ich echt keine Lust. Was machst jetzt dachte ich… Oh, nimm mal Kunsttoffgranulat, dann wird es eben ein Knuddelbär für Kinder… weich und wabbelig. So machte ich es und schmiß mich weg vor Lachen. Flach auf dem Bauch liegend, alle Viere von sich gestreckt, der reinste Brüller.  
 Nein, auch dass konnte nicht so bleiben. Sollte ich wieder alles raus nehmen und doch neu Splinten?    
 Ups, nun sah ich, dass die Naht auf dem Rücken schon ausgerissen war, direkt neben der Füllöffnung. Teufel noch mal… wie kann so was passieren? Also erst einmal reparieren (großzügig mit Matratzenstich) , dann wird der Rücken eben schmaler… so dachte ich. Nun sah ich aber auch, dass ich die Scheiben (Stoffeinlage) am Doppelhalsgelenk sah. Ich hatte natürlich alles schön brav rasiert, und nun sah ich den rasierten Soff vorwitzig herausblinzeln. Geht auch mal was gerade, dachte ich so bei mir. Lass ich jetzt so… wird einfach ignoriert, für das nächste Mal merke ich mir, dass die Pappscheiben beim Einsetzen größer sein müssen/sollten, als die Stoffscheiben (grummel) damit garantiert nicht herausschaut.   
Kunststoffgranulat herausnehmen? Nein dazu hatte ich auch keine Lust. Ich stopfte nun noch etwas Watte dazu, für einige stabilere Bereiche. Und dann hatte ich eine Idee… Wenn man Köpfe skulptieren kann, dann kann man das sicherlich auch mit Bäuchen machen (frechgrins) Gedacht getan…. Kreuz und quer durch den Bauch, damit die Beine einigermaßen gerade stehen und nicht so abgewinkelt (breitbeinig)  dastehen. Und siehe da….. es ging .  So und nun…. Ja, also entweder sind nun die Vorderbeine zu kurz oder die Hinterbeine zu lang Verflixt noch mal…. Es ist doch der gleiche Schnitt wie von meinem braunen Bär (1. Versuch vom Eisbär– Schwein auf kurzen Pfoten aus dem College) ich habe doch nur die Beine gleichmäßig etwas länger gemacht (vorne und hinten), da die Beine vorher ja zu kurz waren. Auch eine etwas längere Schnauze hat er bekommen, die war ja auch zu kurz.  
Nun fällt er eben nach vorne ab. Dann habe ich den Bären so lange in Position gebracht, bis er einigermaßen „gut“ aussieht. Durch sein Doppelhalsgelenk kann man ja noch etwas an Optik „herausholen“  
 
 Fazit: Ich bin durch mit solchen Tieren… keine Eisbären, und andere Tiere mehr. Mir liegt so was gar nicht. Ich bleibe jetzt lieber bei meinen Fantasiebären mit ihrer Verrücktheit. 
 
 Heike  
 
Nachtrag: Als mein Mann nach Hause kam sagte er: Was ist das denn für ein niedlicher Hund.  
Ich: Laut aufschrie……    
Hier ist er nun: 
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