Grundregeln für die Verwendung von Gelatine

Keine Angst vor der Verarbeitung von Gelatine,
es ist ganz einfach!
– Grundregeln für die Verwendung von Gelatine-
 
  Das Einweichen:
Blattgelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen, der Vorgang dauert ca. 10 Minuten. Gemahlene Gelatine mit 2 – 3 Eßlöffel kaltem Wasser verrühren und quellen lassen.

  • Das Auflösen:
    Ist die Gelatine für eine heiße Masse (keine kochende Masse oder Flüssigkeit!) vorgesehen, löst sie sich, nachdem sie ausgedrückt ist, sehr schnell unter rühren darin auf.
    Soll die Gelatine einer kalten Masse zugeführt werden, wird sie nach dem Einweichen nur leicht ausgedrückt und in einem kleinem Topf bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren aufgelöst (Auchtung, sie darf nicht kochen!). Dann gibt man sie unter Rühren langsam in die kalte Masse.
  • Das Gelieren:
    Je nach Art des Rezeptes kann die Gelierzeit von wenigen Minuten bis hin zu mehreren Stunden betragen. Je kälter die Masse oder Flüssigkeit steht, desdo schneller geliert sie. Der Kühlschrank ist hierfür bestens geeignet, der Gefrierschrank aber nicht! Soll die Speise gestürzt werden, ist mit einer Gelierzeit von ca. 4 Stunden zu rechnen. Einzelportionen gelieren schneller als die gesamte Masse in einem großen Gefäß.
  • Das Stürzen:
    Zum Stürzen löst man zuerst vorsichtig ein wenig den Rand der gelierten Masse von der Form und taucht diese dann einige Sekunden in warmes, aber nicht heißes Wasser. Anschließend einen kalt abgespülten Servierteller umgekehrt auf die Form geben, beides umdrehen und kurz schütteln. Nun sollte sich die Masse aus der Form lösen.

 

LG Heike

Advertisements

5 Responses to Grundregeln für die Verwendung von Gelatine

  1. Ruth = cache-coeur sagt:

    Ich verwende oft und gerne Gelatine, z.B. für mein „Blanc-Manger“:
    – 1l Milch mit ca.150g Zucker und 8 Tropfen Bittermandel-Essenz erwärmen,
    – 12 Blatt eingeweichte Gelatineblätter dazu, an einen kühlen Ort damit (noch in der Pfanne), warten bis die Flüssigkeit vom Rand her „anzieht“, also anfängt, dick zu werden, (dauert mindestens 3 Std., immer wieder kontrollieren, darf nicht steif werden),
    – 4dl geschlagenen, ungesüssten Rahm dazu mixen, in eine grosse oder viele kleine Formen (Schüssel, Tassen, Yoghurtbecher, etc.) geben und über Nacht fest werden lassen, stürzen,
    – Himbeersauce dazu (mit oder ohne Geist, je nach Alter der Geniesser) – lecker! Reicht für 12 Personen, plus ein Rest zum Nachschlabbern.

  2. Johnk711 sagt:

    Informative Site

  3. Susi sagt:

    Man Heike, das hätte ich schon immer mal brauchen können! Ich traue mich nicht an Gelantine heran…Immer wenn ich ein Rezept sehe was lecker aussieht und ich guck was man alles braucht, dann aber sehe *Gelantine*, dann blättere ich gleich weiter.
    BIS JETZT…lach:o) Jetzt hab ich ja Heike’s kleine Weisheiten, lach. Liebe Grüße!!

  4. Anonymous sagt:

    Johann Lafer macht auch viel mit Gelatine
    http://www.johannlafer.de/fileadmin/pdf/rezepte/175_weisser_tomatenschaum.pdf
    Meine Schwester hat auch schon auf eine andere Art die Masse aus der Form gestürzt.
    uns Alfred Tetzlaff schneidet nicht den Kohl sondern hobelt ihn.
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend !

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s