Gedeckter Apfelkuchen

Hier noch mal ein Kuchenrezept

– Gedeckter Apfelkuchen –
 
    Für den Teig:

  • 500 g Mehl
  • 3 Tl. Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 200 g Butter oder Margarine

Außerdem für die Füllung:

  • 1 – 1½ kg Äpfel
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 El. Wasser
  • 50 g Zucker
  • ½ Tl. Zimt
  • 2 – 3 El. Rum

Für den Guß:

  • Puderzucker und etwas Zitronensaft oder Wasser
  • Fett für die Form
  • Milch zum Bestreichen
  • Für eine Springform 26 cm Durchmesser

Zubereitung:
Aus den ersten Zutaten einen Mürbeteig herstellen und im Kühlschrank ca. 1 Stunde ruhen lassen. In der Zwischenzeit, die gewaschenen Äpfel schälen und vom Kerngehäuse befreien, achteln und in dem Saft einer halben Zitrone schwenken. Mit Wasser, Zucker und Zimt kurz dünsten. Die erkaltete Apfelfüllung mit Rum abschmecken. Nun gut die Hälfte des Teiges in der Größe der Springform ausrollen (mit Hilfe von Pergamentpapier oder Frischhaltefolie) und in die gefettete Springform geben. Nun einen weiteren Teil des Teiges für den Rand verwenden. Dafür eine Rolle formen und den Teig dünn gegen den Springformrand drücken, der ebenfalls gut gefettet wurde. Jetzt die Apfelfüllung in die Form geben und aus dem verbliebenen Teig einen „Deckel“ ausrollen, der mit Hilfe vom Pergementpapier aufgelegt wird. Mit der Gabel mehrmals in die Teigplatte stechen und mit Milch bepinseln.

Backzeit:
Auf dem Rost untere Schiene 190°C – 200°C,
20 – 25 Minuten
Noch heiß mit Guß bestreichen, den Kuchen in der Form auskühlen lassen.

Tipp:
Wenn die Füllung sehr weich (feucht) ist, ist es besser den Boden 10 Minuten bei 200°C vorzubacken.

Gutes Gelingen!

Einen schönen Mittwochnachmittag wünsche ich euch allen. LG Heike

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4 Responses to Gedeckter Apfelkuchen

  1. Heike sagt:

    Oh Trudy,
    danke für dein Pie-Rezept!! Natürlicg werde ich es nicht löschen, ich werde es nachbacken
    🙂
    400° Fahrenheit… achja, ihr backt ja anders *lol* das sind 204,44444444 °C also für unseren Backofen 200°Celsius
    Ich muß schon sagen, viel Mühe hast du dir gemacht. DANKE!
    Gruß Heike

  2. oooOOOooo sagt:

    Ich musste in mein Rezept-Buch sehen, das REZEPT (drumm roll).
    Mein: 6 c. (cups) Mehl. I package (Paket) (250 gramm – manche sagen 500 gramm!! Je mehr Schmalz umso ‚fluffier’/zerbloeselig) Schmalz. Ja, und manche nehmen doch Backpulver (fuer ‚fluffy‘) – dann nur 1 Teeloeffel voll. 1 1/4 teeloeffel Salz. Dann nehmen manche (eine Tochter von mir) 1 Essloeffel voll braunen Zucker. Alles das wird zerrieben und dann mit entweder 2 (ich) oder 1 Ei (andere) in eine Tasse (Kaffeetasse-Mug) mit 1 Essloeffel Essig (ich: 2 Essloeffel Essig) und die Tasse zum Rand mit Wasser auffuellen.
    Fuellung: 3 Tassen (mugs) duenn geschnittene Aepfel (halbieren, vierteln und die viertel sehr duenn schneiden) dazu: 2/3 Tasse Zucker, 1 Essloeffel Mehnl, 1/2 Teeloeffel Zimt.
    Vermischen, in die ausgelegte Pie Backform ausbreiten, darueber Deckel. Ausstecken mit Gabel, Zuecker drueber. Dann backen 400 Fahrenheit 40 – 50 Minuten. Kuehlen auf Drahtschiebe (kuehlen von untern).
    Da, meine Liebe, nun kannst Du auch Pionier (pioneer) Hausfrau sein. Pferde halt! Piebacken! (man hatte keine Waage, man nahm Tassen und Loeffel als ‚measure‘. Ich mag dass denn es ist ein bisschen ungenau und man fuehlt sich als ob man ‚es kann‘, denn man ist doch in der Wildernis und hat was man hat, und so wer wird sich schon beschweren. So, finde ich Amerikanisches/Kanadisches Kochen/Backen. Also mach’s schon Maedchen, die Maenner kommen vom Holzfaellen und sind hungrig! Das nimmt einem die Angst, es koennte nicht gelingen. Ich koennte und sollte und haette wohl einen Blog ueber dies schreiben sollen. Lach… Also, da ist es. Loesche es wenn Du willst nachdem Du es liest, liebe Heike.

  3. oooOOOooo sagt:

    Weil Mehl verschieden trocken ist, ist man hier nicht so genau mit ‚wieviel‘ Mehl. So, ungefaehr, man ‚fuehlt‘ den Teig. Darum kann man auch noch Essloeffel-weise kaltes Wasser zutun. Und der Geschmack geht hier – als Pie-Muerbeteig – ohne Geschmack, viele auch ohne Zucker. Der Geschmack soll von der Fuellung kommen.
    Ich selber konnte – von einem Buch hier – keinen Pie backen. Bis eine gute Piemacherin mal bei uns uebernchtete und der Ehemann musste unbedingt ‚pie‘ haben und so hab ich dies alles ihr abgekuckt. Denn Pie-Rezepte sind hier Familien-Stolz und auch ‚geheim‘. Lach…

  4. oooOOOooo sagt:

    Sehr gutes Rezept fuer ‚American Pie‘ und auch noch ‚Apple Pie‘. Der Teig hier wird meistens (meist Familien-Tradition) als Muebeteig mit ‚Schmalz‘ gemacht. Kein Backpulver und das Ei aufgefuellt mit einem Essloeffel voll Essig, dann mit Wasser in der ‚cup'(Tasse). Also, Ei, Essig, kaltes Wasser. Schmalz und Mehl werden zerrieben (sieht koernig danach aus) und dann schnell ‚die Tasse‘ hinein. Durchgeknetet und kuehl (kuehlschrank) ausgerollt. Gute Idee mit dem Pergament-Papier fuer den ‚Deckel‘. Guter Ratschlag, erst vorbacken. Sehr gute Idee mit dem Rum in der Fuellung, das werde ich mal versuchen. 🙂 Auch als Zuckerbelag, wird Zucker nur gestreut, aber Zuckerguss ist wahrscheinlich viel besser.
    Hier wird die Fuellung nicht vorgekocht, sondern in einer Schuessel vermischt mit ein bisschen Mehl und Butter und so in den Teig gelegt. Manche legen die Scheiben gleich hinein und streuen dann Zucker/Mehl/Zimt/Butter darueber. Dann wird es so schoen ’saemig‘ nach dem Backen und glitzert wenn man es herausgeschnitten hat. Hier gibt es damit Vanille-Eiskrem. Wenn eine Frau hier ‚Pie‘ backen kann, dann hat sie die ‚Hausfrau‘ Bezeichnung bestanden. Ich muss unbedingt bald den Geschmack mit Rum ausprobieren. Danke, Heike!

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