Ein Gedicht von Erich Fried

Eine Art
Liebesgedicht………………………………………..

Wer sehnt sich nach dir wenn ich mich nach dir sehne?
Wer streichelt dich wenn meine Hand nach dir sucht?
Bin das ich oder sind das die Reste meiner Jugend?
Bin das ich oder sind das die Anfänge meines Alters?
Ist das mein Lebensmut oder meine Angst vor dem Tod?
Und warum sollte meine Sehnsucht dir etwas bedeuten?
Und was gibt dir meine Erfahrung die mich nur traurig gemacht hat?
Und was geben dir meine Gedichte in denen ich nur sage
wie schwer es geworden ist zu geben oder zu sein?
Und doch scheint im Garten im Wind vor dem Regen die Sonne
und es duftet das sterbende Gras und der Liguster
und ich sehe dich an
und meine Hand tastet nach dir …………………………….
Erich Fried

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One Response to Ein Gedicht von Erich Fried

  1. Anonymous sagt:

    was für worte – dieses ‚eine Art Liebesgedicht‘.
    Der Sinn ging mir erst so richtig auf nach zwei mal lesen! Du siehst, ich bin schon wieder hier!
    Einen schönen Abend noch, hast du dich gut entspannt beim Yoga? Danke für die Musik. Kennst du Lex van Someren? mit seiner Musik geht das auch so gut. lG

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