Kuchenteige und Massen – ihre Zubereitung –

Ich war heute einkaufen und da fand ich eine Tüte mit fertigem Backteig, der nur noch in eine Form gefüllt werden mußte um dann gebacken zu werden. – fürchterlich – Image

Hier mal ein Versuch aufzuzeigen, wie einfach doch das Backen ist.

-Zubereitung von Teige und Massen-
 
Hefeteig
Für die Herstellung eines Hefeteiges gibt es verschiedene Methoden. Hier die klassische Art:
Zum Ansetzen des Hefevorteiges das Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Vertiefung drücken, die Hehe hineinbröckeln und 1 Teel. Zucker darüberstreuen. Nun mit einem Teil der vorgesehenen Menge Flüssigkeit alles in der Mitte zu einem dicken Brei unter Zusatz von etwas Mehl verrühren. Zucker und Gewürze auf den Mehlrand streuen, Fettflöckchen am Rand verteilen, so daß sie nicht mit der Hefe in Verbindung kommen, oder das Fett beim Weiterverarbeiten zu der Milch geben. Die Teigschüssel dann auf den Rost in die untere Schiene des Backofens setzen, daneben ein Gefäß mit der restlichen Milch, den verschlagenen Eiern, falls im Rezept vorgesehen, die auch mit der Milch verquirlt werden können. Ein in die Backofentür geklemmter Teiglöffel sorgt für die nötige Suerstoffzufuhr. Der Backofen auf 50°C eingestellt, nach 10 Minuten Wärme etwa ist das Hefegemisch doppelt aufgegangen, sieht porig aus und kann weiter verarbeitet werden. Hierfür alle weiteren Zutaten hinzufügen und alles mit Hilfe des Teiglöffels in der Schüssel oder bei festerem Teig mit der Hand auf einem bemehlten Brett verarbeitet. Der Teig ist gut,wenn er glänzend und geschmeidig ist, Blasen wirft und sich glatt von der Schüssel oder von dem Brett löst. Als letztes fügt man z.B. Rosinen und Korinthen hinzu,falls im Rezept vorgesehen, weil sie sonst zerquetscht werden.
 
Mürbeteig
Mürbeteig muß recht schnell und kalt verarbeitet werden und das Fett eine feste Beschaffenheit haben; deshalb muß es vorher kalt gestellt werden und der Teig nach dem Herstellen nochmals kühl ruhen.
Hier die klassische Zubereitung:
Mehl und Backpulver werden auf ein Backbrett gesiebt und, falls Kakao vergeschrieben ist, auch dieser. Darüber kommen ja nach Rezept geriebene Mandeln oder Nüsse. In die Mitte streut man den Zucker und drückt eine Vertiefung hinein, in die man die Eier gibt. Vorgeschriebene Flüssigkeit in die Mulde geben. Nun alles von der Mitte aus mit einer Gaben verrühren bis amn einen dicken Brei erhält. Den Brei mit Mehl bedecken, die in kleine Stücke geschnittene Butter oder anderes Fett draufegebn. Auch das Fett mit Mehl bedecken und nun mit den Händen alles erst zu einem kloß zusammendrücken. Dann beginnt das eigentliche Kneten, das schnell von sich gehen soll. Hat manden Teig richtig geknetet, so klebt er weder am Brett noch an den Händen.
 
Rührmasse
Beim Rührteig werden alle Zutaten zügig miteinander verarbeitet. Der Teig wird dann gleich gebacken, da sonst das Backpulver, das bei den meisten Rührteigtezepten zur Lockerung dient, bereits vor dem Backprozeß wirksam wird.
Die klassische Zubereitung:
Fett, das geschmeidig, also nicht zu kalt sein sollte, schaumig rühren und Eßlöffelweise den Zucker hinzufügen. Etwa 2 -3 Eßlöffel Mehl von der vorgesehenen Menge unterarbeiten, dadurch bekommt das Fett-Zucker-Gemisch schon eine kleine Bindung. Erst dann die Eier nacheinander unterrühren, wobei jedes einzelne Ei vollkommen verrührt sein muß, bevor das nächste zugegeben wird. Dann folgen die Geschmackszutaten, einen Teil der Flüssigkeit und zuletzt das mit Backpulver gesiebte Mehl abwechselnd mit der restlichen Flüssigkeit. Sultaninen, Korinthen, Zitronat, Orangenat o.ä. werden mit etwas Mehl vermischt und zum Schluß nur kurz untergearbeitet.
 
Bisquitmasse
Der Bisquitteig enthält im allgemeinen kein Fett. Hat aber einen hohen Eieranteil und die Mehlzugebe besteht meist zur Hälfte aus Stärkemehl. Dadurch wird er besonders zart und locker. Muß aber sehr sorgfältig gerührt werden.
Klassische Zubereitung:
Mit dem elektrischen Handrührgerät das Eiweiß mit oder ohne kaltem Wasser sehr steif schlagen. Zucker einrieseln lassen und das ein wenig verquirlte Eigelb bei schwacher Stufe unterzeihen. Dann kurz das mit Backpulver gesiebte Mehl und die anderen Zutaten vorsichtig unterheben.
 
Brandmasse
Brandteig ist ein sehr eierreicher, ungesüßter Teig. Als Flüssigkeit für den Brandteig nimmt man besser Wasser als Milch, weil das Gebäck damit lockerer wird. Zucker würde den Teig beschweren und am Aufgehen hindern.
Zubbereitung:
Flüssigkeit und Fett zum Kochen bringen. Das Mehl auf einmal hineinschütten, dabei ständig rühren und die Kochplatte währenddessen ausschalten. So lange rühren, bis sich der Teig von Topfboden löst und zu einem Kloß zusammenballt. Den Topf zur Seite nehmen und 1 Ei gleich in die Masse geben, die anderen nach und nach. Jedes Ei muß im Teig tüchtig verrührt werden, ehe das nächste hineinkommt. Danach muß der Teig ruhen, um nach etwa einer halben Stunde weiter verarbeitet zu werden.
 
Quark-Oelteig
Quark-Oelteig kann anstelle von Hefe-, Rühr-, oder Mürbeteig für Blechkuchen verwendet werden. Geeignet ist er auch als Pizzateig, dann wird er aber ohne Zucker zubereitet.
Zubereitung:
Quark mit Milch, Oel, Zucker und Gewürzen verrühren. Die Hälfte des mit Backpulver gemischten Mehls eßlöffelweise dazugeben, den Rest unterkneten.
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3 Responses to Kuchenteige und Massen – ihre Zubereitung –

  1. ♥♥Irmi♥♥ sagt:

    Danke für die Tipp´s kann man immer gut gebrauchen,nur ich persönlich bevorzuge Vollkornmehl,aber das kann jeder machen wie er möchte.Lg..Irmi

  2. Anonymous sagt:

    jetzt bin ich eben auf Deine Seite gestossen… Danke für die Tipps… die kann ich gut gebrauchen.
    liebe Grüsse aus der Schweiz
    Barbara

  3. Anonymous sagt:

    ****Schade das ich Dir keine Rumkugeln senden kann.*****(Ich hab nur zugesehen).Deine rezepte interessieren meinen Mann!Alles liebe Verena

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